Thema des Monats: September 2021


Lavendel


Lavendel

Wer schon einmal in der Provence war, kennt die magische Anziehungskraft des Lavendels.

Seinen Ursprung hat der echte Lavendel (Lavandula latifolia) dort in den Berglagen. Traditionell wurde der Lavendel schon seit Jahrhunderten angewandt und nimmt auch heute in der Aromatherapie und der Kräuterheilkunde einen wichtigen Platz ein.

Sowohl die Blüten als auch die Blätter haben einen intensiven und aromatischen Geruch und Geschmack. Seine wichtigsten Inhaltsstoffe sind die ätherischen Öle Linalylacetat und Linalool.

Der Lavendel hat sehr viele Eigenschaften, u.a. wirkt er antiseptisch, krampflösend und beruhigend. Schon Hildegard von Bingen empfahl ihn gegen Läuse und Ungeziefer.
Auch die Kommission E hat in wissenschaftlichen Studien seine positive Wirkung bei Angstzuständen und Schlafstörungen bestätigt.

In der Naturheilkunde wird der Lavendel schon seit Jahrhunderten bei Verspannungen, Gemütsstörungen, Angstzuständen, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Tachycardien, Unruhezuständen, nervöse Magen- Darmbeschwerden und funktionellen Kreislaufstörungen angewendet.
Auch getrocknete Blüten im Stoffsäckchen halten unsere Schränke frei von Ameisen und Motten und parfümieren ein bisschen das Haus.
Selbst in der Küche findet sich der Lavendel in Butter, Süßspeisen, an Grillgerichten u.v.m..

In zahlreichen Teemischungen befindet sich Lavendel, sowie Tinkturen auch zur äußerlichen Anwendungen z.B. bei rheumatischen Beschwerden und Gicht. Ein Bad zur Beruhigung und Entspannung kann ebenfalls mit Lavendel zubereitet werden. Weitere Verwendung findet sich in Cremes, Hautsalben, Hautölen und als Kräuteressig.
In der Duftlampe dient das Lavendelöl zur Beruhigung und Entspannung und sorgt für einen ruhigen Schlaf.

Kräuter-Essig
Setze 10 gr. Lavendelblüten mit 10 gr. Weingeist in 80 ml Weinessig an.
Lasse den Ansatz 5 Tage stehen und filtere die Blüten dann ab.