Thema des Monats: Juni 2018


Frischsaftkur mit Wildkräutern


Wildkräuter- Frischsaftkur

….an einem frühen Sonntagmorgen…das Aufsteigen der Sonne über taufrischen Wiesen…kühle Morgenluft….

…und Sie sammeln frische Wildkräuter. Ein Erlebnis, dass sich durchaus lohnt.

Prinzipiell können Sie jedes junge grüne Blatt, sofern es nicht giftig ist, verwenden. Einen großen Anteil sollte die Brennnessel bilden (ca. 50 %). Der restliche Anteil wird aus vielen anderen Pflanzen zusammengesetzt.

Je vielfältiger, desto besser!

Andere Pflanzen können sein: Giersch, Löwenzahn, Spitzwegerich, Ackerschachtelhalm, Huflattich, Taubnesseln, Sauerampfer, Scharbockskraut, Brunnenkresse, Schafgarbe, Frauenmantel, Hirtentäschel, Gänseblümchen, Gundelrebe, Odermennig, Kriechender Günsel, Bärlauch u.a.

Achten Sie beim Sammeln darauf, nicht auf Wiesen, an Feldwegen usw. wo gedüngt wird zu sammeln.

Dann pressen sie die Kräuter aus (Entsafter, Fleischwolf) und verdünnen den frischen Pflanzensaft 1:5 mit Wasser oder Buttermilch.
Achten Sie darauf, dass Sie am Anfang nicht zu viel aufnehmen. D.h. Sie beginnen in der ersten Woche mit 2 EL Frischsaft (+Verdünnung) und steigern jede Woche um einen Eßlöffel bis zu 6 EL täglich jeweils vor den Mahlzeiten.
Sie müssen natürlich auch mit Reaktionen rechnen. Zum Beispiel ein Durchfall am Anfang, den man auch als Frühjahrsputz betrachten kann. Durch den hohen Anteil an Brennnessel kann es auch zu brennnesselartigen Ausschlägen kommen. Reduzieren Sie dann die Saftmenge.

Die Dauer der Frischsaftkur: 3 Wochen oder länger (max. 3 Monate)
Vorteile: hohe Konzentration an natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen zur Reinigung und Anregung des gesamten Stoffwechsels und aller Organe.
Nehmen Sie sich die Zeit….an einem frühen Sonntagmorgen…das Aufsteigen der Sonne über taufrischen Wiesen…kühle Morgenluft….


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